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Das Harvard Konzept – Welche Grundprinzipien bedarf es um einen Konflikt zu lösen? 24.06.2014

Wie können selbst schwierige Verhandlungen zu einem Ergebnis geführt werden, ohne dass eine Partei ihr Gesicht verliert? Unter welchen Prämissen ist trotz konträrer Standpunkte eine partnerschaftliche Einigung möglich? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Roger Fischer bereits im Jahr 1978 an der Harvard Universität. Er führte dazu eine Untersuchung durch wie Konflikte zur Zufriedenheit aller Konfliktparteien gelöst werden können und warum dies oft scheitert.
Die Untersuchung ergab folgende Grundprinzipien für die Lösung eines Konfliktes:

  • Mach deinen Konfliktgegner zum Konfliktpartner
  • Vereinbare kooperative Kommunikationsregeln
  • Gehe das Problem an und nicht den Menschen
  • Nimm die Interessen und BedĂĽrfnisse in den Blick und nicht die Positionen eines Menschen
  • Suche nach Lösungen zum beidseitigen Vorteil
  • Suche fĂĽr die Vereinbarung möglichst sachgerechte Kriterien

Im Streitfall sind die vorgenannten Prinzipien eigenständig häufig nicht mehr anwendbar, da die Beteiligten zu sehr in ihrem Konflikt „verhaftet“ sind. Aufgrund dieser Tatsache wurde die Methode der Mediation entwickelt. Denn durch das genau strukturierte Verfahren der Mediation ermöglicht der Mediator den Beteiligten die erfolgreiche Umsetzung dieser Grundprinzipien.

Ich arbeite in meinen Mediationen mit den Konfliktparteien erfolgreich nach dem vorbeschriebenen Harvard Konzept.